Aktiv erwärmte und befeuchtete High-Flow-Therapie versus passive Atemluftbefeuchtung bei spontan atmenden tracheotomierten Patient*innen

Anfrage

Beeinflusst die Anwendung einer High-Flow-Therapie mit aktiv erwärmter und befeuchteter Luft im Vergleich zu einer Therapie ohne aktive Erwärmung und Befeuchtung die Viskosität und Mobilisation von Atemwegssekreten bei spontan atmenden Patient*innen mit Tracheostoma?

Ergebnisse

Eine umfassende systematische Literaturrecherche in sieben Datenbanken und Suchoberflächen ergab 1 556 Treffer. Nach Entfernung aller Duplikate und Durchsicht von 622 Titeln und Abstracts wurden sieben Publikationen auf Volltextbasis geprüft, jedoch entsprach keine Studie den vorab definierten Einschlusskriterien.

Resultate

Aufgrund fehlender Studien kann nicht beurteilt werden, ob eine aktiv erwärmte und befeuchtete High-Flow-Therapie bei spontan atmenden tracheotomierten Patient*innen zu Veränderungen der Atemwegssekrete führt.

Fazit

Aufgrund der unzureichenden Evidenzlage können keine Aussagen über den Einfluss einer High-Flow-Therapie mit erwärmter und befeuchteter Atemluft im Vergleich zu einer Therapie ohne aktive Erwärmung und Befeuchtung auf die Atemwegssekrete bei spontan atmenden Patient*innen mit Tracheostoma gemacht werden. Unser Vertrauen in das Ergebnis ist unzureichend, um die Wirkung der Intervention auf die Atemwegssekrete einschätzen zu können.

Ausführliche Beantwortung
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© Beitragsbild: PongMoji/Istockphoto.com

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